In vielen Filmen werden psychische Störungen thematisiert. Realitätsnah dargestellt werden sie allerdings selten. Im „Stadtneurotiker“ erzählt Woody Allen allerlei Schrulligkeiten. Die lassen zwar auf einen geringen Selbstwert des Protagonisten schließen, was ein psychisches Störungsbild wäre. Jedoch wird dabei die Grenze zum Spaß immer wieder deutlich überschritten. Auch die Kaste der Psychoanalytiker kommt nicht gut weg. Filmemacher Allen bedient vor allem Klischees rund um Couch, frühe Kindheit, Ödipus-Komplex und anale Phase.

