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Neue Leichtigkeit

Neue Leichtigkeit

Von Angela Dillmann| 23. Jun 2010 | Ernährung

Kolumne Mahlzeit

„Es war eine faszinierende Erfahrung“, berichtet ein Patient nach einer Fastenkur. Die gewonnene Leichtigkeit, das positive Körpergefühl und den bewussten Lebensstil möchte er unbedingt beibehalten. Eine ideale Gelegenheit, sich ganz auf sich selbst zu besinnen.

Bevor das eigentliche Fasten beginnt, wird der Organismus auf die Zeit ohne Nahrung eingestimmt. Diese Tage nennt man Entlastungstage, gegessen werden nur leichte Gerichte mit viel Gemüse und Obst.

Beim Fasten wird dem Stoffwechsel eine Ruhepause verordnet. Statt fester Nahrung werden nur Wasser, Kräuter- und Früchtetees, Gemüsebrühe, Molke oder verdünnte Obst- und Gemüsesäfte getrunken. Für eine begrenzte Zeit ist es für unseren Körper kein Problem. Wird keine Nahrung zugeführt, schaltet der Körper auf eine Ernährung von innen um und baut eigene Depots ab, geht somit an die Fettreserven. Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte bekommen die Chance, sich zu normalisieren. Eingefahrene Essgewohnheiten können überdacht und nach dem Fasten leichter verändert werden.

Fairerweise muss erwähnt werden, dass die ersten zwei bis drei Tage ohne feste Nahrung nicht einfach sind. Es ist eine psychische Herausforderung, und es kann zu Umstellungsproblemen kommen, wobei der Körper mit Kopfschmerz, Müdigkeit und Schwindel reagiert. Daraufhin folgt meist schlechte Laune, auch als Fastenkrise bekannt. Ist diese Zeit überstanden, schlägt die Stimmung an den kommenden Tagen in Euphorie um.

Es gibt verschiedene Methoden des Fastens. Die Bekannteste ist das Wasser-Saft-Fasten nach Buchinger. Das Ende der Fastenzeit wird mit einem Apfel oder einer Möhre eingeleitet. Dieses Geschmackserlebnis werden Sie so schnell nicht wieder vergessen.  

KOLUMNISTIN Angela Dillmann  ist Ernährungsberaterin in Berlin

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